Verfahrensmechaniker (m/w) ab 01.09.2018 in Pähl

veröffentlicht

Stellenbeschreibung

Du suchst einen abwechslungsreichen und zukunftssicheren Beruf? Wir bieten ab dem 01.09.2018  spannende Perspektiven mit dem Ausbildungsberuf

 

Verfahrensmechaniker (m/w) für Kunststoff- und Kautschuktechnik

 

Was ein/e Verfahrensmechaniker/in genau macht und wie Du einer/eine werden kannst, erfährst Du hier:


Tätigkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik arbeiten in Unternehmen, die Produkte aus Kunststoff, z.B. Armaturen von Autos, Folien, Fensterrahmen und viele andere Dinge des alltäglichen und nicht ganz so alltäglichen Lebens, herstellen.

 

Die Tätigkeiten eines/einer Verfahrensmechanikers/in sind dabei sehr vielfältig und umfassen die komplette Herstellung eines Kunststoffprodukts.

 

Die Arbeit eines/einer ausgelernten Verfahrensmechanikers/in beginnt mit dem Vorbereiten der Produktion. Am Anfang muss der komplette Arbeitsablauf geplant werden. Je nach Auftrag wird das richtige Be- und Verarbeitungsverfahren ausgewählt und die Maschine entsprechend eingestellt. Auch für das Einsetzen des richtigen Werkzeugs, das dem Produkt in der Maschine die gewünschte Form gibt, ist der/die Verfahrensmechaniker/in verantwortlich.

 

Am Computer stellt der/die Verfahrensmechaniker/in schließlich die gewünschte Rezeptur der Kunststoffmasse zusammen, aus der das Produkt gefertigt wird. Dabei kommt es auf das richtige Mischverhältnis und die richtige Temperatur an, bei der der Kunststoff, der als Granulat gelagert wird, zu einer formbaren Masse verarbeitet wird.

 

Anschließend bringt die Maschine den Kunststoff in Form. Je nach Produkt und gewünschten Eigenschaften gibt es unterschiedliche Kunststoffe und Fertigungsverfahren. Kunststoffprodukte können z.B. durch Spritzgießen, Extrusion oder Blasformen hergestellt werden. Das Ergebnis sind fertige Dinge wie z.B. Flaschen oder Bälle aber auch so genannte Halbzeuge wie zum Beispiel Kunststofffensterprofile, die noch weiterverarbeitet werden müssen. So wird ein Kunststofffensterprofil zu einem Fensterrahmen und letztendlich zu einem kompletten Fenster weiterverarbeitet. Manchmal müssen die Kunststoffprodukte, die die Maschine verlassen, noch nachbearbeitet werden. Sie müssen eventuell umgeformt, gebohrt, gefräst oder mit anderen Teilen verbunden werden. Auch dies übernimmt der/die Verfahrensmechaniker/in mit speziellen Maschinen und Werkzeugen.

 

Während des gesamten Produktionsverlaufs gehört es zur Aufgabe des/der Verfahrensmechanikers/in die Qualität der Vorprodukte und des Produkts zu prüfen und zu kontrollieren. Er/Sie testet zum Beispiel die Belastbarkeit einer Oberfläche und stellt so die hohe Qualität des Produkts sicher, das später beim Kunden landet. Bei manchen Kunststoffprodukten wird schließlich noch die Oberfläche veredelt. So beflockt, lackiert oder schäumt der/die Verfahrensmechaniker/in diese Oberflächen zum Beispiel. Dabei wird von Hand oder auch mit einer Maschine gearbeitet.

 

Der/die Verfahrensmechaniker/in ist allerdings nicht nur für die Produkte zuständig. Er/Sie kümmert sich auch um die Maschinen und Anlagen. Er pflegt und reinigt sie regelmäßig indem er/sie zum Beispiel Öl-, Kühl- oder Schmiermittel wechselt. So sorgt er/sie dafür, dass die Produktion später reibungslos läuft. 

 

Infos zur Ausbildung:

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert insgesamt 3 Jahre. Bei besonders guten Leistungen oder mit bestimmter Vorbildung kannst Du die Ausbildung auch verkürzen. Dies kann in Abstimmung mit dem Ausbildungsbetrieb und der zuständigen Industrie- und Handelskammer geschehen.


Ausbildungsform

Deine Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker/in erfolgt dual. Das heißt, Du erlernst im Betrieb einerseits praxisnah alle Kenntnisse und Fähigkeiten eines/einer Verfahrensmechanikers/in. Hier verbringst Du den größten Teil Deiner Ausbildung. Andererseits werden Dir in der Berufsschule die notwendigen theoretischen Grundlagen vermittelt.  Der Unterricht findet je nach Bundesland entweder ein- bis zweimal die  Woche statt oder als so genannter Blockunterricht, d.h. eine bis vier Wochen am Stück.

 

Ausbildungsinhalte/-aufbau:

Die Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker/in ist in einen allgemeinen und in einen fachspezifischen Teil gegliedert.

Im Allgemeinen Teil lernst Du u.a. die unterschiedlichen Kunststoffe und ihre Eigenschaften kennen, wie man Kunststoffe richtig be- und verarbeitet oder wie man die Produktion am besten plant und steuert.


Zudem wirst Du ausgebildet in den Bereichen:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Beschaffung, Fertigung, Absatz sowie Verwaltung der Produktionsmaterialien und Ergebnisse
  • Rechte und Pflichten der Auszubildenden
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutzmaßnahmen


Nach ca. der Hälfte der Ausbildungszeit erfolgt dann Deine Spezialisierung. Das heißt, Du wirst in Abstimmung mit Deinem Unternehmen in einer der folgenden sieben Fachrichtungen ausgebildet:

  • Formteile (z.B. Spielfiguren, Flaschen)
  • Halbzeuge (z.B. Rohre, Folien und Platten, die weiterverarbeitet werden)
  • Mehrschichtkautschukteile (z.B. Autoreifen)
  • Compound- und Masterbatchherstellung (Herstellung von Kunststoffmischungen)
  • Bauteile (z.B. Plexiglas-Platten, die noch zu einem Aquarium zusammengefügt werden)
  • Faserverbundtechnologie (z.B. Teile von Flugzeugtragflächen, Mono-Cockpit von Rennwagen)
  • Kunststofffenster


In welcher der sieben Fachrichtungen Du ausgebildet wurdest, steht anschließend auch in Deinem Abschlusszeugnis. Solltest Du allerdings irgendwann einmal als Verfahrensmechaniker/in in einer anderen Fachrichtung arbeiten wollen, ist das nach einer kurzen Einarbeitungszeit kein Problem.

   

Prüfung

Die Ausbildungsprüfung besteht für alle kommenden Verfahrensmechaniker/innen aus zwei Teilen. Der erste Teil erfolgt noch in der ersten Hälfte der Ausbildungszeit. Der zweite Teil findet am Ende der Ausbildung statt. Die Ergebnisse beider Teile fließen in die Endnote ein (1. Teil: 25% und 2. Teil: 75%).


Verdienst

Das Gehalt eines/einer Auszubildenden zum/zur Verfahrensmechaniker/in kann je nach Betrieb und Bundesland unterschiedlich ausfallen. Im Durchschnitt kannst Du aber mit folgendem Bruttogehalt rechnen:

   

1. Ausbildungsjahr: € 654 bis € 934

2. Ausbildungsjahr: € 707 bis € 982

3. Ausbildungsjahr: € 767 bis € 1.030


Quellen: Tarifinformationen des Bundes und der Länder - Stand September 2017

   

Als gerade ausgelernte/r Verfahrensmechaniker/in kannst Du mit einem Einstiegsgehalt von etwas mehr als 2.000 € brutto rechnen.


Weiterbildungsmöglichkeiten

Wenn Du die Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker/in erfolgreich abgeschlossen hast und Du Dich weiterbilden möchtest, stehen Dir vielfältige Möglichkeiten offen. So kannst Du Dich z.B. zum/zur staatlich geprüfte/n Kunststoff-Techniker/in oder zum Industriemeister/in - Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk ausbilden lassen. Auch hast Du dann die Möglichkeit ein Fachstudium im Bereich der Kunststofftechnik zu absolvieren oder Dich zum/zur Ausbilder/in fortbilden zu lassen.  

  

Quelle: BERUFENET

Voraussetzungen

Voraussetzungen:

Wenn du Verfahrensmechaniker/in werden möchtest, solltest Du:

  • über einen guten Haupt- oder Realschulabschluss verfügen
  • gut in Mathe/Physik, Chemie und Werken/Technik sein
  • Dich für Technik interessieren und gerne handwerklich tätig sein
  • Spaß daran haben, Abläufe und Tätigkeiten zu planen
  • gerne im Team arbeiten und auch mal die Führung übernehmen
  • gerne an Maschinen arbeiten
  • bereit sein, Schicht zu arbeiten


Du möchtest Dich als Verfahrensmechaniker/in bewerben?


Dann sende uns Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen, auch gerne per E-Mail.


Polymold GmbH & Co. KG
Personalabteilung
Am Hörnbachl 5
82396 Pähl


personal@polymold.de

 

Innovation.Qualität.Zukunft.

www.polymold.de

Mehr zum Job

Anzeigenart Ausbildungsplatz, Lehrstelle
Arbeitszeit Vollzeit
Vertragsart Ausbildungs- oder Lehrvertrag
Berufliche Praxis ohne Berufserfahrung
Aus- und Weiterbildung (qualifizierender) Hauptschulabschluss
Berufskategorie Handwerk / Sonstiges
Arbeitsort Am Hörnbachl 5, 82396 Pähl

Arbeitsort auf der Karte

Arbeitgeber

Polymold GmbH & Co. KG

Kontakt für Bewerbung

Personalabteilung
Am Hörnbachl 5, 82396 Pähl
personal@polymold.de
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